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Geschäftsführer:
Werner Martin Held
Augustinerstrasse 1
D-90403 Nürnberg
Tel.: 0911/9928-235
Fax: 0911/9928-237
Email:
gold@gold-kaufen.bayern

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Gold Historie als Geldanlage

Schon immer übte das Edelmetall Gold eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Es handelte sich um eines der ersten Metalle, die von Menschen bearbeitet wurden und es stellte schon in der Frühgeschichte einen besonderen Wert dar.

Seit Jahrtausenden nutzen Anleger Gold als Geldanlage und zum Werterhalt. Zu diesem Zweck erwerben Investoren Goldbarren und Goldmünzen. Goldmünzen dienten jahrhundertelang nicht nur als eine Gold Anlage, sondern sie wurden auch als Zahlungsmittel eingesetzt. So bestand zum Beispiel das gesetzliche Zahlungsmittel in Deutschland in den Jahren 1871 bis 1918 aus der Mark, die auch Goldmark genannt wurde. Für ein Gramm Gold mussten 2,79 Goldmark gezahlt werden. Gold eignet sich besonders gut als Zahlungsmittel, weil das Edelmetall sehr beständig ist. Gleichzeitig ist es ein seltenes Metall, das sich nicht beliebig herstellen oder vermehren lässt. Daher gelten Anlagen in Gold weltweit als eine wertbeständige und krisensichere Geldanlage.

Im Jahr 1844 wurde von der Bank of England der Goldstandard eingeführt. Unter dem Goldstandard verstehen die Finanzfachleute, dass eine Währungseinheit einer durch Gesetz festgelegten Menge an Gold entspricht. Die entsprechende Goldmenge wird als Gewicht angegeben, entweder in Gramm oder in Unzen. Durch die Einführung des Goldstandards wurden internationale Währungssysteme geschaffen, die mit Papiergeld handelten, das durch Gold gestützt wurde. Die weltweiten Notenbanken garantierten den Bürgern, jede Banknote zu einem festgelegten Wechselkurs in physisches Gold einzutauschen. Durch den Goldstandard waren die Regierungen der Wirtschaftsstaaten gezwungen, nur so viel Papiergeld zu drucken beziehungsweise Münzgeld zu prägen, wie das ausgegebene Geld durch Goldreserven gedeckt war. Dadurch herrschten stabile Preise für Konsumgüter, es bestand Vollbeschäftigung und es gab keine Inflation. Der internationale Goldstandard galt zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg. Während der Kriegszeit und auch während der Wirtschaftskrise ab dem Jahr 1929 gingen immer mehr Staaten dazu über, den Goldstandard durch flexible Wechselkurse zu ersetzen. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs tagten im Jahr 1944 in dem kleinen Ort Bretton Woods im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire die Finanzminister der 44 Siegermächte. Viele Staaten hatten unter den beiden Weltkriegen finanziell erheblich gelitten, weshalb eine neue Währungsordnung beschlossen werden musste. Das Bretton Woods-Abkommen besagte, dass der US-Dollar zur internationalen Leitwährung bestimmt wurde, die mit Gold hinterlegt war. Zu diesem Zeitpunkt lagerten etwa 70 % der weltweiten Goldvorkommen in den USA. Als Berechnungsgrundlage wurde festgelegt, dass eine Unze Gold den Wert von 35,00 US-Dollar haben sollte. Eine Unze entspricht 31,1 Gramm. Nachdem sich im Bretton Woods-Abkommen in den folgenden Jahren erhebliche Nachteile für die Weltwirtschaft zeigten, kündigte der damalige amerikanische Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 überraschend die Goldbindung des US-Dollars, man sprach damals auch von dem „Nixonschock“. Als Folge der Kündigung gab es keine festen Wechselkurse für Devisen mehr, sondern die Kurse wurden frei am Markt bestimmt.

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